Gesundheitliche Folgen
Zahnspangen für Kinder
Zahnspangen für Erwachsene
Behandlung von Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten
Kiefergelenktherapie
Schnarchertherapie
Bionatortherapie
Myofunktionelle Therapie (MFT)
Knirscherschienen
Sportlermundschutz
Bleaching (zahnschonendes Bleichen der Zähne)
Air Flow (zahnschonende Reinigung und Politur)
Kariesrisikobestimmung

Die Entstehung von Kieferanomalien

Kieferanomalien sind Fehlstellungen der Zähne und/oder der Kiefer.
Kieferanomalien können vererbt werden oder erworben sein.



Kieferanomalien im Milchgebiß

(6. Lebensmonat bis 6. Lebensjahr)
werden überwiegend durch Lutschgewohnheiten oder Zungenfehlfunktionen verursacht.



Lutschgewohnheiten:  Zungenfehlfunktionen: 
- an Daumen/Finger,
- an den Lippen,
- am Nuckel,
- am Flaschensauger. 
- Zungenbeißen,
- Zungenpressen,
- fehlerhaftes Schlucken,
- Zungenfehllagen beim Sprechen. 


Kieferanomalien im Wechselgebiß

(6. Lebensjahr bis 12. Lebensjahr)
entstehen häufig durch den vorzeitigen Verlust von Milchzähnen oder Milchzahnkaries an Backenzähnen.
Milchbackenzähne sind Platzhalter für die nachfolgenden, bleibenden Zähne. Sie müssen bis zum 12.Geburtstag halten!



Kieferanomalien im Erwachsenengebiß

(ab dem 13. Lebensjahr)
entstehen häufig durch vorzeitigen Zahnverlust, in dessen Folge die der Lücke benachbarten Zähne zu kippen und zu wandern beginnen:
Ab dem 30. Lebensjahr tritt oftmals ein zunehmender Engstand der Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer auf, dessen Ursache die lebenslange Wanderungsbewegung der Backenzähne von hinten nach vorn darstellt.

Eine weitere Ursache für die Wanderungsbewegung der Zähne im Erwachsenenalter ist der Rückgang des Zahnhalteapparates (Parodontose), der die Zähne verstärkt den Kräften der Lippe und Zunge ausliefert.